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Pflege in der KAGes

Warum in den KAGes-Spitälern tätig werden?

Die KAGes als größtes Gesundheitsunternehmen der Steiermark mit Einrichtungen in allen Regionen des Landes bietet ein breites Spektrum an möglichen Betätigungsfeldern – von der hochspezialisierten Universitätsklinik bis zu kleinen Krankenhäusern der Basisversorgung und Pflegezentren. 

Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es Arbeit, Familie und eigene Interessen gut zu vereinbaren. Auch gibt es zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten, egal, ob Sie eine Fach-, Bildungs- oder Führungslaufbahn anstreben.

Für Wiedereinsteiger in den Beruf der Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege wird ein Refresher-Kurs im Ausmaß von 80 Stunden angeboten. Mehr Informationen zum Kurs finden Sie hier.


© KAGes/Foto Fischer



Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, finden Sie nachfolgend weitere Informationen über: 


Pflegelaufbahnmodell der KAGes


Das Laufbahnmodell der Pflege bietet allen interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung: in der Bildungslaufbahn, in der Fachlaufbahn oder in der Führungslaufbahn: 



Die ExpertInnen sind KAGes-weit vernetzt, d.h. direkter Erfahrungsaustausch in gemeinsamen Meetings, Austausch von Literatur, gemeinsame Bearbeitung von Themen und Weiterentwicklung, Einladung von externen Referenten zu den Meetings.






© KAGes/Foto Fischer

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen


Die 3-jährige Basisausbildung (Studium) qualifiziert zur Berufsausübung in zahlreichen Bereichen unserer Krankenhäuser und Pflegezentren. Sie tragen die Verantwortung für den Pflege- und Betreuungsprozess von PatientInnen und BewohnerInnen.

Die pflegerischen Kernkompetenzen umfassen die Feststellung des Pflegebedarfs, die Planung, Durchführung und Kontrolle der Pflege, die Gesundheitsförderung, die Gesundheits- und Pflegeberatung sowie Anleitung und Schulung von PatientInnen und Angehörigen.

Weitere Aufgabenbereiche sind die Mitwirkung bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen (z.B. Verabreichung von Medikamenten, Injektionen und Infusionen, Blutabnahmen), das Erkennen und Einschätzen von Notfällen und die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen.

In der Steiermark wird das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Joanneum Graz angeboten. Die Ausbildung umfasst unter anderem Fachgebiete wie Pflegeforschung, evidenzbasierte Pflege, Ethik, Erste Hilfe und medizinische Grundlagen. In Trainingseinheiten werden die erlernten Kenntnisse geübt und gefestigt. Die praktische Ausbildung beinhaltet zudem Praktika in allen Semestern, die unter anderem auch an den KAGes-Spitälern absolviert werden. 


Um für die speziellen Bedürfnisse unterschiedlichster PatientInnengruppen gut gerüstet zu sein, ist die Absolvierung von Zusatzausbildungen erforderlich: 

© KAGes
© KAGes/Foto Fischer
© KAGes/Foto Fischer

Kinder- und  Jugendlichenpflege 
​Besonders wichtig für die Pflege und Betreuung von Kindern und Jugendlichen ist die Einbeziehung des Familiensystems des erkrankten Kindes oder Jugendlichen. 
Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege 
​Pflege und Betreuung von Menschen mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen, mit Suchterkrankungen und/oder kognitiven Beeinträchtigungen sowie von geistig abnormen Rechtsbrechern. Besonders wichtige Aufgabenbereiche sind hier Gesprächsführung und psychosoziale Betreuung. 
Intensivpflege  
​Der Intensivbereich stellt ein hochdynamisches Praxisfeld dar, für das eine Spezialisierung in pflegerischem und medizinisch-technischem Wissen unabdingbar ist. Intensivpflegepersonen übernehmen die komplexe Überwachung und Versorgung von lebensbedrohlich erkrankten PatientInnen.
Kinderintensivpflege
Spezialisierung auf die Intensivüberwachung und Betreuung von lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie von Frühgeborenen. Die sensible Unterstützung der Eltern oder wichtiger Bezugspersonen erfordert besondere soziale Kompetenzen.  
Anästhesiepflege
​Beobachtung, Betreuung und Überwachung von PatientInnen aller Altersstufen während und nach der Narkose sowie insgesamt die Mitwirkung bei Narkosen. Der Operationssaal als Arbeitsbereich erfordert einen ausgeprägten Teamgeist. 
Pflege bei Nierenersatztherapie
Die besonderen Anforderungen der Pflege bei Nierenersatztherapie erfordern eine Kombination aus tiefgehendem pflegerischen und medizinisch-technischen Wissen. Der Tätigkeitsbereich erfordert neben der Pflege, Begleitung und Beratung auch viel technisches Verständnis für die kompetente Handhabung der medizinischen Geräte.
Pflege im Operationsbereich
​Der Operationssaal ist ein hochsensibler und technisch komplex ausgestatteter Arbeitsbereich, in dem Medizin, Pflege, medizinisch-technische Dienste und weitere Spezialisten als Team funktionieren müssen. Das Tätigkeitsfeld umfasst alle für eine Operation vorbereitenden Tätigkeiten, die situationsgerechte und vorausschauende Instrumentation sowie die Nachsorgemaßnahmen von operativen und diagnostischen Eingriffen.

Weitere Informationen zu den Zusatzausbildungen finden Sie hier: 
Neben der Möglichkeit einer Spezialisierung oder Weiterbildung in verschiedenen Fachbereichen (ExpertInnen) kann auch die Laufbahn in Richtung einer Leitungsfunktion eingeschlagen werden: 

Der Stationsleitung obliegt die pflegerische Leitung einer Station oder einer Abteilung, manchmal auch von zwei Stationen. In den Verantwortungsbereich einer Pflegeleitung fallen bereits eine oder mehrere Kliniken. Pflegedienstleitungen leiten eines der Pflegezentren der Steiermärkischen Krankenanstalten, und die/der PflegedirektorIn trägt die pflegerische Verantwortung für eines der Landeskrankenhäuser. 


Pflegeassistenzberufe



© KAGes/Foto Fischer
Zum schon lange gesetzlich verankerten Berufsbild der Pflegeassistenz (PA, einjährige Ausbildung) ist mit der Novellierung des Berufsgesetzes im Jahr 2016 die Pflegefachassistenz (PFA) als dritter Gesundheits- und Krankenpflegeberuf hinzugekommen. 

Die Pflegeassistenzberufe unterstützen diplomiertes Pflegepersonal sowie Ärztinnen und Ärzte bei der Betreuung pflegebedürftiger Menschen. Sie sind zuständig für die Unterstützung in der Pflege sowie für die Mitarbeit bei Therapie und Diagnose. 

PFA und PA haben eine wichtige Rolle bei der Basispflege (u.a. Essen und Getränke verabreichen, Körperpflege, Mobilisation) und Krankenbeobachtung, unterstützen aber auch bei diagnostischen und therapeutischen Aufgaben sowie beim Einleiten von Notfall-Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe). Die PFA hat hierbei mehr Kompetenzen als die PA. 

Entscheidend ist aber, dass die PFA durch die zweijährige Ausbildung auch ein Mehr an theoretischem Wissen z.B. in Bezug auf Krankheitsbilder und Krankenbeobachtung hat. 



Wenn Sie noch weitere Fragen zu den Pflegeberufen in der KAGes haben, können Sie uns gerne unter zeitfuerpflege@kages.at kontaktieren. 


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Thomas Webermiex
Letzte Änderung: Selina Friesenbichler 27.01.2021 08:08